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CrossCon® Anwendung

Anwendungsbeispiele

Anwendungsbeispiel 1:
Spine-Leaf-Verbindungen für Hochleistungsrouter mit CrossCon®

Verbindungen für Hochleistungsrouter werden zunehmend im sogenannten Spine-Leaf-Schema realisiert. In diesem Schema wird jeder Router aus der entsprechenden Schicht mit den Router der darunterliegenden Schicht verbunden. Hierdurch werden Latenzzeiten durch „Wartenzeiten-Flaschenhälse“ vermieden. Das konventionelle Spine-Leaf-Schema bedingt allerdings ein volles Kreuzverbindungschema mit NxM faseroptischen Verbindungen. 

Konventionelle Realisierung des Spine-Leaf Verbindungsschemas für Hochleistungsrouter

System ohne CrossCon

Routerverbindung mit den CrossCon® Systemen als strukturierte Verbindung komplett ohne faseroptische Kreuzungen

System mit CrossCon

Der derzeitige Standard in Spine-Leaf-Architekturen sieht vor, dass Kreuzverbindungen der einzelnen Signale im Mesh-Layer durch Patchpanele und Patchkabel vollzogen werden. Dies ermöglicht es, die Signale der einzelnen Router mittels Trunkkabel durch das Rechenzentrum zu leiten. Erst im Mesh-Layer werden die Trunks als Breakout Kabel auf die Patchfelder geschaltet und die Panele der Spine- und Leaf-Seite mittels Jumperkabel miteinander Kreuzverbunden. Durch die hohe Anzahl der Duplexverbindungen, welche einzelnd gesteckt werden müssen steigt allerdings der Arbeitsaufwand in der Verkabelung und produziert vermeidbare Kosten. In großen Systemen wird eine Dokumentation ebenfalls sehr schnell nahezu unmöglich, was eine nicht zu unterschätzende Fehlerquelle darstellt.

Hier liegt die Stärke des CrossCon® Systems! Ein unübersichtliches und schwerdokumentierbares Stecken einzelner LC-Duplexverbindungen gehört mit unserem Mesh Modul der Vergangenheit an! Die Signale werden innerhalb des CrossCons® verkreuzt und können ausschließlich mit Trunkkabeln zum CrossCon® hin und von ihm weg geführt werden.

Der CrossCon® bietet derzeit die Möglichkeit Trunkkabel mit einer Faseranzahl von 24 zu vermaschen. Dies entspricht einer Reduzierung der benötigten Steckvorgänge um den Faktor 12! Singlefiber-Patchkabel werden mit unserem Modul nicht mehr benötigt. 
Durch diese neuartige Signalführung kann die Dokumentation der Kabelführung drastisch verbessert werden. Aufwändige Arbeitsprozesse bei der Erstinstallation und der nachträglichen Erweiterung weiterer Router werden somit umgangen und eine statistische Fehlerquelle verringert. 

CrossCon Redundanz

Für größere Rechenzentrumsstrukturen kann der CrossCon® kaskadisch erweitert werden. Als Teil eines Multiblock-Systems bietet der CrossCon® somit die Möglichkeit eines problemlosen Scale-Up der bestehenden Serverstrukturen. So können für eine einfache Verkabelung Hotspots innerhalb des Rechenzentrums gewählt werden, welche als Knotenpunkte für die Verkabelung zwischen der Spine- und der Leaf-Ebene dienen. Die inhärente Redundanz des internen Steckschemas ermöglicht hierbei den Ausfall einzelner Kabel ohne eine nennenswerte Beeinträchtigung des Gesamtsystems.

Es ist jederzeit möglich redundante, physikalische Mirrors der einzelnen Multiblock-Strukturen zu erstellen. So werden SPOF (Single Point of Failures) endgültig umgangen und selbst bei Ausfall eines gesamten CrossCon®-Multiblocks ist keine Beeinträchtigung der Signalführung zu verzeichnen.   

Unser Beitrag zu einer 100%igen Funktionalität der MDA. 

CrossCon Kreuzverbindung

Anwendungsbeispiel 2: Strukturierte RZ Infrastruktur mit CrossCon®



Das CrossCon®-Verbindungschema ermöglicht eine strukturierte und flexible Rechenzentrumsverkabelung in der Weise, dass jede angeschlossene Rack-Endstelle mit jeder beliebigen Rack-Endstelle des gesamten Kreuzverbindungschemas im RZ kommunizieren kann.

Somit ist nach einmaliger Implementierung des CrossCons®-Systems auch nachträglich jede mögliche Verbindung der angeschlossenen Racks nutzbar. Hierdurch wird maximale Flexibilität hinsichtlich späterer Nutzung der installierten Infrastruktur erzielt.


Die Abbildung zeigt eine schematische Darstellung einer vollen Kreuzverbindung mit dem CrossCon®.

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