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ReDop Netzwerke

 Redundanzoptimierte Netzwerke mit Einsparpotential

Ausfallsicherheit mit ReDop Netzwerken

Ausfallsicherheit ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für performante Rechenzentrumsarchitekturen. Um Laufzeiten größer 99,99 % zu garantieren, ist es unausweichlich auch in Spine-Leaf Architekturen wichtige Systembereiche redundant auszulegen. In der Main Distribution Area (MDA) wird dies derzeit durch eine Dopplung der Transceiver und ihrer Signalwege realisiert. Diese Dopplung belastet das ohnehin stark beanspruchte Mesh-Layer zusätzlich. 

CrossCon Redundanz

Fallbeispiel 2x2 Spine-Leaf-Architektur


Nebenstehendes Beispiel zeigt eine klassisch, redundante Architektur. Von jedem Switch führen 2 Signalwege zu den jeweils korrelierenden Switches. Sollte zwischen L1 und S1 Leitung 1 ausfallen, so wird die Datenübertragung von Leitung 2 garantiert. Diese Art der redundanten Signalführung stellt zwar gerade den Standard in der RZ-Architektur, allerdings beinhaltet sie eine vermeidbare Ineffizienz an Signalwegen und Transceivern. 

ReDop ohne CrossCon



Die von der FiberCon entwickelten redundanzoptimierten Netzwerke (ReDop-Netzwerke) stellen eine erhebliche Optimierung der MDA in 40/100G Netzwerken dar. Mit ihnen wird ein Einsparpotential von mindestens 25 % realisiert.
Die Leitungen 1 bis 6 stellen jeweils 8-kanälige Trunkkabel dar. Mithilfe des Splitmodus der Transceiver werden jeweils 4 Kanäle jedes Kabels S1 und 4 Kanäle S2 zugeordnet. Für einen QSFP28 Transceiver bedeutet das eine Datenübertragung von 50G zu jedem der beiden Spines. Leitungen 1 und 2 werden folglich für die Realisierung von 100G benötigt. 

ReDop mit CrossCon

Fällt nun einer dieser Signalwege aus, wird dieser durch Leitung 3 ersetzt. So kann zu jedem Zeitpunkt eine verlustfreie Signalübertragung garantiert werden. Analog geschieht die Signalverteilung für L2.

Der CrossCon® als Zentralkomponente des ReDop Netzwerkes, ordnet die Signale beider Leafs den jeweiligen Switches zu, sodass die Leitungen 4, 5 und 6 nun je 4 Kanäle von L1 und 4 Kanäle von L2 beinhalten.

Diese Verminderung der Signalwege bedeutet ebenfalls eine Einsparung an Transceivern, mit je 2 Transceivern pro Signalwege in diesem Fallbeispiel. Hervorzuheben ist, dass ReDop-Netzwerke mit wachsenden Switch-Anzahlen skalieren, wie unten stehende Tabelle zeigt. Die derzeitige Begrenzung von 37,5 % des Einsparpotentials entsteht durch die Kanalanzahl der verwendeten QSFP Transceiver. Höherkanalige Transceiver können gegen ein Einsparpotential von 50 % konvergieren. 

n (Spines) M (Leafs) QSFP (alt) QSFP (neu) Reduktion
2432248 (25 %)
26483612 (25 %)
36724824 (33,3 %)
46966036 (37,5 %)
810320200120 (37,5 %)
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